ELGA schweigt zu konkreten Anfragen! Warum wohl?

Trotz mehrfachen Anfragen schweigt ELGA GmbH über Datenschutz und interne Verknüpfungen!

Der Werbeslogan „Meine Entscheidung!“ von ELGA GmbH, dem Dienstleister der Regierung, welcher erstens die Krankenakten der Österreicher und Österreicherinnen elektronisch verwaltet und zweitens mit der Durchführung und Verwaltung des sogenannten „Grünen Passes“ beauftragt wurde, lies hoffen, dass auf Anfragen einer persönlichen Entscheidung auch eine persönliche Antwort folgen wird.

Leider wurden wir mehrfach eines Besseren belehrt. Servicewüste oder Absicht?! Natürlich könnte man nun einwenden, dass es sich um eine vergessene oder übersehene Anfrage handelt.

Dass dies so sein könnte, halten WIR jedoch für unwahrscheinlich. Die erste Anfrage wurde uns durch eine Autoantwort mit einer Ticketnummer (es wurde also registriert) beantwortet, in welcher uns eine baldige ANTWORT versprochen wurde. Nach Wochen des Wartens, blieb die zweite Anfrage dann komplett unbeantwortet und die dritte Anfrage mittels eines anwaltlichen Schreibens, ebenfalls.

WIR hätten gerne folgendes für die Österreicher und Österreicherinnen gewusst:

1.) Herr/Frau (Name) hat sich und seine Familie bereits im Jahr 2020 vom System ELGA abgemeldet. In diesem Zusammenhang ersuchen wir zur Klarstellung um Mitteilung, ob eine Zuteilung zum E-Impfpass dennoch in die Wege geleitet wird.

2.) Werden die Daten von (Name) von Ihrem Unternehmen trotz Ausstieg weiter verwendet?

3.) Sollte dies der Fall sein und (Name) dennoch in das System des E-Impfpasses aufgenommen werden, ersuchen wir um Mitteilung, ob dies bereits im Vorfeld verhindern werden kann.

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Wie oben schon erwähnt, erfolgte keine Antwort auf die Anfragen. Und dies trotz geltender Datenschutzverordnung! Diese besagt Auskunftspflicht aller Unternehmen über gespeicherte Daten Ihrer Kunden, und auch die eventuelle Löschung auf Anfrage. Was ist solch ein Datenschutz wert, wenn sich Unternehmen einfach rauswinden wollen, indem sie Anfragen von Bürgern, Parteien und Anwälten ignorieren? Was sind das für Arbeitspraxen von staatlichen beauftragten Unternehmen, wenn diese die Anfragen der Bürger, Parteien und Anwälte als nicht „wichtig“ erachten? Vielleicht sollten einfach mehr Bürger bei ELGA nachfragen, wie denn nun vorgegangen wird, und wie ELGA GmbH mit den Daten jener Bürger umgeht, welche sich ENTSCHIEDEN haben, diesen Service nicht zu nutzen. Denn es ist ja „Meine Entscheidung!“

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