Der E-Euro kommt! Was heißt das?

Business Insider berichtet über die Einführung 2022!

Die ersten Testläufe für die neue elektronische Währung „E-Euro“ sollen Mitte 2021 in Europa schon gestartet werden. Bereits 19 Zentralbanken der Eurozone arbeiten auf Hochtouren für die Einführung dieser neuen Währung zur Ablöse des Bargeldes.

Aber was bedeutet das, und warum tun die das? Es gibt natürlich viele Spekulationen für diese nun sehr schnellen Schritte. Konkurrenten wie China und USA drängen auf die E-Währung und die aktuelle Lage des Finanzsektors erfordert einen Neustart des Geldsystems. Positiv sei festzuhalten, dass die Einführung einer digitalen Währung natürlich Dinge wie Kriegsunterstützung oder die Arbeit des organisierten Verbrechens erschweren könnte. Eine digitale Währung würde nur noch von einer zentralen Stelle aus vergeben werden, und wäre somit besser kontrollierbar. Auch die Geldflüsse, Inflationen, Deflationen usw. könnte man damit wahrscheinlich besser in den Griff bekommen. Ein Währungsabsturz oder schlimmeres könnte so eventuell sogar komplett verhindert werden.

Der Nachteil ergibt sich aus dem Vorteil. Bis Dato hatten Banken die alleinige Herrschaft über die Geldschöpfung im Allgemeinen. Das heißt, wenn Sie einen Kredit bei der Bank genommen hatten, konnte diese das Geld einfach aus dem Nichts erschaffen und Ihnen in Form von Buchgeld oder Bargeld auszahlen. In der Hoffnung, dass Sie dieses mit Zinsen wieder zurückzahlen und so das Nichts gedeckt wird. Durch die Zentralisierung der Geldschöpfung bei einer „Weltbank“ oder „Eurobank“ etc. (es steht noch nicht öffentlich fest wie dies geschehen soll), würde die Geldschöpfung in einen noch kleineren Kreis von superreichen Bänkern gelegt werden. Zur INFO: Auch jetzt hat nicht der Staat das Recht auf Geldschöpfung, sondern private Bankfamilien und die Staaten leihen sich das Geld von diesen Banken. Viele E-Währungen – oder auch Kryptowährungen – drängen auf den Markt. Doch keine davon wird bis Dato von den Großbänkern kontrolliert. Also was tun? Die Wirtschaft zusammenkrachen lassen und ein neues Geldsystem einführen?! Wer weiß …

Bild: (c) Shutterstock, entnommen von https://www.businessinsider.de/wirtschaft/finanzen

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Der E-Euro – Was ist das eigentlich? Und welche Vorteile hat die Währung?

Beim digitalen Euro geht es um die Überführung von physischem Bargeld in die digitale Welt. Die Währung würde von der EZB herausgegeben und garantiert werden. Die Vorschläge, die aktuell diskutiert werden, zeichnen folgendes Bild: Die Bürger hätten auf ihrem Smartphone ein Portemonnaie, in dem sie den E-Euro „bei sich tragen“ und Einkäufe mit der digitalen Währung in Sekundenschnelle bezahlen können – auch über Landesgrenzen hinweg.  Heute benötigen beispielsweise Überweisungen nach Korea, Vietnam oder China häufig länger als der eigentliche Warentransport. Hinzu kommen Vorzüge wie Kleinstüberweisungen oder Automatisierung von Transaktionen, wie sie beispielsweise im Rahmen der Industrie 4.0 Anwendung finden.

Zitat entnommen von https://www.businessinsider.de/wirtschaft/finanzen

Kritische Meinung

Es gibt mehr Alternativen zu traditionellem Geld, vor allem digitale – zum Beispiel Stablecoins, wie Facebooks Libra oder stabile Kryptowährungen. Und je mehr Menschen diese Alternativen nutzen, desto weniger können die Zentralbanken die Geldwirtschaft mit ihren Mitteln regulieren. Ihnen geht quasi das Geld aus.

Zentralbanken bereiten daher ihre eigenen Digitalwährungen vor. Von Schweden bis Singapur planen die Zentralbanken schon, die chinesische Zentralbank will angeblich bald eine digitale Version des Renminbi auf den Markt bringen, bei der Europäische Zentralbank (EZB) hat man wenigstens schon einmal darüber geredet. Aber brauchen wir digitale Zentralbankwährungen wirklich? Und wären sie im Vergleich besser als Libra und andere private Anbieter?

In der Tat ist die Angst der Zentralbanker vor alternativen Währungen nicht ganz unbegründet. Man denke an die Geldpolitik, über deren Effektivität in den vergangenen Jahren so oft gestritten wurde. Momentan funktioniert sie wie folgt: Zentralbanken wie die EZB leihen den Geschäftsbanken Zentralbankgeld zu einem festgelegten Zinssatz. Der bestimmt, zu welchem Zins die Geschäftsbanken selbst Kredite an ihre Kunden vergeben. Und er bestimmt grob, wie viel Geld die Geschäftsbanken so in Umlauf bringen können. Ist er hoch, verleihen die Banken wenig Geld. Ist er niedrig, verleihen die Banken mehr Geld. So steuert die Zentralbank indirekt die Inflation und über die Kreditvergabe auch indirekt, wie günstig sich Unternehmen Geld leihen können.

Wenn kaum mehr jemand die öffentlichen Währungen wie in Europa den Euro benutzt, dann hat die Zentralbank natürlich weniger Einfluss auf die Geldpolitik. Das zeigt, warum Experten sich Sorgen machen. In Schweden, wo die Menschen seit Jahren immer häufiger digital zahlen, hat die Zentralbank schon 2017 überlegt, eine digitale Zentralbankwährung einzuführen, die E-Krona. Mit der Facebook-Währung Libra, die es weltweit geben sollte, schwappte die Diskussion auch nach Deutschland. Denn plötzlich gäbe es eine Alternative zum Euro, die für die EZB nicht steuerbar wäre.

Text entnommen von financefwd.com

Hier den ganzen Text lesen … https://financefwd.com/de/e-euro-zentralbank-analyse/

Weitere Links: Epoch Times , Der Standard , NZZ , Giga.de

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